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Homöopathie & Heilkunst

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Entwurfsfassung vom 7. September 2026. Keine Rechtsberatung. Vor dem Livegang gemeinsam mit Impressum, Datenschutzerklärung und Widerrufsbelehrung anwaltlich prüfen lassen — ein Mandat statt vier.

§ 1 Geltungsbereich und Anbieterin

Diese Bedingungen gelten für alle Verträge, die über diese Website zwischen Ihnen und der nachstehenden Anbieterin geschlossen werden:

Kati Kohlmann
Praxis für Homöopathie und Heilkunst
Karl-Liebknecht-Straße 24
99444 Blankenhain
Telefon 036459 53 01 00
kontakt@katikohlmann.de

Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn ihnen ausdrücklich und in Textform zugestimmt wurde.

Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.

§ 2 Vertragsgegenstand

Angeboten werden Seminare und Ausbildungen, digitale Schriften zum Herunterladen sowie Gutscheine über diese Leistungen.

Die Angebote richten sich an Verbraucher und an Fachkreise. Sie ersetzen weder eine medizinische Untersuchung noch eine ärztliche Behandlung.

§ 3 Vertragsschluss

Die Darstellung der Angebote auf dieser Website ist kein bindendes Angebot, sondern eine Aufforderung zur Bestellung. Mit dem Absenden der Bestellung geben Sie ein verbindliches Angebot ab.

Der Vertrag kommt zustande, sobald wir die Annahme in Textform erklären oder die Leistung bereitstellen. Eine automatische Bestätigung über den Eingang Ihrer Bestellung stellt noch keine Annahme dar.

Der Vertragstext wird gespeichert und Ihnen zusammen mit diesen Bedingungen in Textform übersandt.

§ 4 Seminare und Ausbildungen

Anmeldung

Die Anmeldung erfolgt über das Buchungsformular dieser Website. Die Plätze werden in der Reihenfolge des Eingangs vergeben.

Teilnahmevoraussetzungen

Für die Teilnahme sind keine Vorkenntnisse erforderlich, soweit in der Ausschreibung des einzelnen Seminars nichts anderes angegeben ist.

Vorschlag 5: keine Voraussetzungen — so steht es heute auf der alten Seite („Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich"). Gilt das auch für „Der Bewusste Homöopath"?

Zahlung

Das Seminarentgelt ist innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung fällig, spätestens jedoch vor Beginn der Veranstaltung.

Ist Ratenzahlung vereinbart, gelten die in der Ausschreibung genannten Termine. Gerät der Teilnehmer mit einer Rate in Verzug, wird der Restbetrag nach erfolgloser Mahnung mit einer Frist von 14 Tagen sofort fällig.

Vorschläge 2 und 3: 14 Tage Zahlungsfrist, bei Ratenverzug Mahnung mit 14 Tagen.

Rücktritt durch den Teilnehmer

Unabhängig von einem etwaigen Widerrufsrecht können Sie von der Teilnahme zurücktreten. Es gelten folgende Sätze, jeweils bezogen auf den Zeitpunkt des Eingangs Ihrer Erklärung in Textform:

  • bis 30 Tage vor Beginn: kostenfrei

  • 29 bis 14 Tage vor Beginn: 50 Prozent des Entgelts

  • ab 13 Tage vor Beginn: 100 Prozent des Entgelts

Sie können jederzeit einen Ersatzteilnehmer benennen; in diesem Fall entfallen die vorstehenden Sätze. Der Nachweis eines geringeren Schadens bleibt Ihnen unbenommen.

Vorschlag 1: 30 / 14 Tage, 0 / 50 / 100 Prozent, Ersatzteilnehmer jederzeit möglich.

Absage durch die Anbieterin

Wird die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht oder ist die Durchführung aus einem von uns nicht zu vertretenden Grund unmöglich, können wir die Veranstaltung bis 7 Tage vor Beginn absagen. Bereits gezahlte Entgelte werden vollständig erstattet. Weitergehende Ansprüche, insbesondere auf Ersatz von Reise- oder Übernachtungskosten, bestehen nicht.

Vorschlag 4: Absage bis 7 Tage vorher, volle Rückerstattung, keine weitergehende Haftung.

Fernunterrichtsschutzgesetz — vor dem ersten Verkauf klären. Das FernUSG greift kumulativ bei entgeltlicher Wissensvermittlung, überwiegend räumlicher Trennung und der vertraglichen Möglichkeit einer Lernerfolgskontrolle. „Der Bewusste Homöopath" als Online-Ausbildung mit Aufzeichnungen und Unterlagen fällt sehr wahrscheinlich darunter. Ohne Zulassung durch die ZFU ist der Vertrag nach § 7 FernUSG von Anfang an nichtig: volle Rückzahlung, kein Wertersatz, auch bei vollständig genutztem Kurs. Diese Frage gehört zum Anwalt, bevor der erste Ausbildungsplatz verkauft wird.

§ 5 Digitale Schriften

Digitale Schriften werden nach vollständigem Zahlungseingang als Download bereitgestellt. Sie bleiben 24 Monate ab Kauf über Ihr Kundenkonto abrufbar. Wir empfehlen, die Dateien zusätzlich lokal zu sichern.

Die Dateien sind mit Ihrem Namen und dem Kaufdatum gekennzeichnet.

Vorschläge 8 und 9: 24 Monate abrufbar, personalisiert mit Name und Kaufdatum.

Systemvoraussetzung ist ein Programm zum Lesen von PDF-Dateien.

§ 6 Gutscheine

Gutscheine können für Seminare und Ausbildungen eingelöst werden. Sie sind ab Ausstellung drei Jahre gültig; die Frist beginnt mit dem Schluss des Jahres, in dem der Gutschein ausgestellt wurde.

Eine Barauszahlung ist nicht möglich. Gutscheine sind übertragbar. Ein Restguthaben bleibt bestehen und kann später eingelöst werden.

Vorschlag 10: drei Jahre entsprechend der gesetzlichen Verjährung. Kürzere Fristen sind nach § 307 BGB angreifbar.

§ 7 Anwendungen in der Praxis

Für Anwendungen in der Praxis gilt das Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker (GebüH). Die jeweils geltenden Honorare werden vor dem ersten Termin in Textform mitgeteilt.

Das Honorar ist nach der Anwendung fällig; die Rechnung ist innerhalb von 14 Tagen zu begleichen.

Vorschlag 7: fällig nach der Anwendung, Rechnung zahlbar in 14 Tagen.

Ausfallhonorar

Termine werden ausschließlich nach Vereinbarung und exklusiv vergeben. Sagen Sie einen vereinbarten Termin nicht spätestens 24 Stunden vorher ab oder nehmen ihn nicht wahr, berechnen wir 50 Prozent des vereinbarten Honorars.

Der Anspruch entfällt, wenn der Termin anderweitig vergeben werden kann. Der Nachweis eines geringeren Schadens bleibt Ihnen unbenommen.

Vorschlag 6: 24 Stunden, 50 Prozent. Wichtig: Diese Klausel hält nach BGH (12.05.2022, III ZR 78/21) nur, wenn sie vorher ausdrücklich und nachweisbar vereinbart wurde. Sie muss deshalb zusätzlich in der Terminbestätigung stehen, nicht nur hier.

§ 8 Preise und Zahlung

Alle Preise sind Endpreise.

Umsatzsteuer: Die Leistungen der Praxis sind nach § 4 Nr. 14 Buchstabe a UStG befreit. Für Seminare und digitale Schriften gilt das nicht automatisch — § 4 Nr. 21 UStG setzt eine Bescheinigung der Landesbehörde voraus. Mit der Steuerberatung klären und den zutreffenden Satz hier einsetzen, deckungsgleich mit dem Impressum.

Die verfügbaren Zahlungsarten werden im Bestellvorgang angezeigt.

§ 9 Widerrufsrecht

Verbrauchern steht ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Die Einzelheiten ergeben sich aus der Widerrufsbelehrung, die Bestandteil dieser Bedingungen ist.

§ 10 Urheberrecht und Nutzungsrechte

Seminarunterlagen, digitale Schriften, Aufzeichnungen und sonstige Materialien sind urheberrechtlich geschützt. Sie erhalten ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht zum eigenen, nicht gewerblichen Gebrauch.

Die Weitergabe, Vervielfältigung, öffentliche Zugänglichmachung oder Bearbeitung ist ohne vorherige schriftliche Zustimmung nicht gestattet. Aufnahmen von Ton oder Bild während der Veranstaltungen sind nur mit ausdrücklicher Zustimmung erlaubt.

§ 11 Haftung

Wir haften unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.

Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Wesentlich sind Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages erst ermöglicht und auf deren Einhaltung Sie regelmäßig vertrauen dürfen. Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen.

Die Teilnahme an Seminaren erfolgt eigenverantwortlich. Die vermittelten Inhalte ersetzen weder eine medizinische Untersuchung noch eine ärztliche Behandlung.

§ 12 Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch der Schutz zwingender Vorschriften des Rechts des Staates ihres gewöhnlichen Aufenthalts nicht entzogen wird.

Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen unberührt.

Stand: 7. September 2026 — Entwurfsfassung 1.0

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