Innenschau: dem nachgehen, was der Heilung im Weg steht
Liebe Freunde der Homöopathie und Heilkunst,
neben der homöopathischen Begleitung gibt es in meiner Praxis etwas, das kein Mittel ist und keine Methode im engeren Sinn. Ich nenne es Innenschau.
Andere nennen es Kontemplation. Sie ist alt, sie ist erprobt, und sie braucht nichts als Zeit und die Bereitschaft, ehrlich hinzusehen.
Wonach wir schauen
In der Anamnese kommen Menschen mit einem Anliegen. Manchmal steht hinter dem Anliegen ein Muster, das sie längst kennen. Es hat eine Geschichte, und es kehrt wieder.
Solche Muster sind oft das, was einer Heilung im Weg steht. Nicht als Widerstand, sondern als etwas Ungesehenes.
Die Innenschau geht diesen Stellen nach. Nicht analytisch, nicht deutend. Man schaut, was da ist, und bleibt dabei, bis es sich zeigt.
Was sich dabei zeigt, wird im selben Moment mit aufgenommen. Es muss nicht erst erklärt und dann geglaubt werden. Das ist der Unterschied zu einem Gespräch über sich selbst.
Warum wir dabei gehen
Im vergangenen Jahr haben wir etwas ausprobiert: Gespräche, die wir nicht im Raum führen, sondern im Gehen.
Die Erfahrungen waren einhellig. Was in Bewegung erkannt wird, setzt sich anders fest. Ein Satz, der beim Gehen gefunden wurde, hält länger als einer, der im Sessel gefunden wurde. Warum das so ist, kann ich nicht erklären. Dass es so ist, haben mir inzwischen viele bestätigt.
Wer möchte, kann den Termin deshalb im Raum verbringen, im Freien oder in beidem – so flexibel, wie es zum jeweiligen Zeitpunkt gebraucht wird.
Wofür sie gedacht ist
Die Innenschau dient nicht nur dann, wenn etwas nicht stimmt. Wie die Homöopathie dient sie auch der Gesunderhaltung. Dem ruhigen, regelmäßigen Nachsehen, ob man noch dort steht, wo man stehen möchte.
Sprecht mich gern an, wenn Ihr das kennenlernen möchtet.
Eure Kati
Kati Kohlmann ist seit 1999 als Heilpraktikerin tätig und führt ihre Praxis in Blankenhain. Seit Oktober 2012 leitet sie dort die Schule für Homöopathie und Heilkunst. Dieser Text ersetzt keine ärztliche Diagnose und keine ärztliche Behandlung.



Kommentare